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Bodengutachten

Altlasten, Umweltgeologie, Bodenschutz, Baugrunderkundung, Boden, Regenwasserversickerung, Analytik und Messtechnik ...

Grundwissen
Regenwasser­ver­sickerung

Die direkten Auswirkungen der Flächen­ver­siegelung machen sich durch steigende Trink- und Abwasserpreise sowie Hochwasserschäden überall bemerkbar. Zunehmend wird die dezentrale Versickerung vor Ort auch von behördlicher Seite gefordert.
Bei der dezentralen Versickerung wird Niederschlagswasser von Dach- und Hofflächen unmittelbar auf dem Grundstück versickert. Auch immer mehr Städte und Gemeinden haben erkannt, dass wasserundurchlässig befestigte Flächen entsiegelt und Niederschlagswässer versickert werden müssen. Sie fördern diese Maßnahmen teilweise durch günstigere Abwassergebühren, durch eine Befreiung von der Abgabe für Regenwasser oder durch einen Zuschuss. Viele Systeme amortisieren sich daher innerhalb kürzester Zeit. Immer öfter werden sogar Anlagen für die Regenwasserversickerung in Bebauungsplänen vorgeschrieben.

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Die Versickerung bietet demnach Vorteile auf der ganzen Linie:

Für Endverbraucher:

  • die Versiegelungsabgabe wird eingespart
  • das Mikroklima vor Ort wird verbessert

Für Gemeinden:

  • geringere Ausgaben im Hochwasserschutz / Hochwasservermeidung
  • geringere Kosten im Kanalbau, bei der Kanalsanierung und im Kläranlagenbetrieb
  • geringere Erschließungskosten bei Neubaugebieten
  • Sicherung des Grundwasservorrates

Detaillierte Infos:

In Deutschland sind die Anforderungen an Versickerungsanlagen (für Niederschlagswasser) im DWA-Arbeits­blatt 138 Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlags­wasser der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) festgelegt.
(ISBN 3-937758-66-6 Stand April 2005).

Meistens sind Versicke­rungs­anlagen auf privaten Wohngrundstücken genehmigungsfrei. Für Versickerungsanlagen auf gewerblich genutzten Grundstücken und im öffentlichen Raum ist eine Genehmigung der unteren Wasserbehörde erforderlich.

Vor dem Bau einer Versickerungsanlage sollte der anstehende Boden auf seine Versickerungsfähigkeit (Kf-Wert) mit möglichst genauen Methoden untersucht werden. Sande gelten als sehr wasserdurchlässig, Tone als stauend bzw. abdichtend. Vor dem Bau einer Versickerungs­anlage muss ferner die Höhe des vorhandenen Grundwasser­spiegels untersucht werden.